Nicht immer klappt beim Poledance ein Trick beim ersten Versuch. Hier bekommst du Tipps, was du tun kannst, wenn ein Poletrick einfach nicht klappen will. Viele dieser Tipps kann man übrigens genauso auf andere Sportarten anzuwenden.
1. Üben, üben, üben
Auf diesen Tipp wärst du vermutlich auch alleine gekommen: Üben, üben, üben. Während manche Tricks gleich beim ersten oder zweiten Versuch klappen, braucht es für andere einfach viele Wiederholungen, bis er endlich funktioniert. Je öfter du einen Trick probierst, umso eher wird sich dein Körper an die Bewegung gewöhnen und erinnern – man nennt dies Muskelmemory. Je unähnlicher ein Trick oder eine Bewegungsabfolge dem ist, das du bisher gelernt hast, umso mehr Wiederholungen wird es brauchen, bis die Koordination funktioniert und du den Trick sauber ausführen kannst.
2. Hilfe bei TrainerInnen suchen
Manchmal scheitert man an Kleinigkeiten: Die rechte Hand ist ein wenig zu weit oben, das linke Bein drückt dich zu wenig weg oder die rechte Schulter muss eine Spur weiter weg von der Pole. Eine erfahrene Trainerin wird diesen Fehler schnell sehen und kann dir den entscheidenden Hinweis geben, damit der Trick endlich funktioniert. So sparst du dir viel Trainingsfrust und lernst die Bewegung gleich richtig ein.
3. Videoanalyse
Wenn du dir Poledance selber beibringst oder gerade keine Trainerin zur Hand hast, kannst du auch versuchen, dich selbst zu analysieren. Am besten machst du dafür ein Video davon, wenn du den Trick versuchst. Möglicherweise fällt dir beim Ansehen des Videos etwas auf, das du im Spiegel bisher nicht gesehen hast. Kommt dir deine Hand beispielsweise tief angesetzt vor, kannst du beim nächsten Mal versuchen, sie etwas höher anzusetzen. Oftmals hilft es schon, sich selbst zuzuschauen, um einen Fehler zu entdecken und zu korrigieren.
4. Spotten lassen
Manchmal kann es auch sein, dass ein Trick einfach nur nicht klappt, weil du – bewusst oder unbewusst – Angst davor hast. Wenn du eine innere Blockade hast, wirst du den Trick nur halbherzig versuchen, wodurch er natürlich nicht klappen wird. Um herauszufinden, ob dies bei dir der Fall ist, kannst du dich von deiner Trainerin oder deiner Trainingspartnerin spotten lassen. Auch Matten unter der Pole sowie den Trick nahe über dem Boden zu probieren wirken oft (mentale) Wunder.
5. Kraft und Flexibilität trainieren
Oftmals klappt ein Trick einfach nicht, weil du dafür noch zu wenig Kraft hast oder nicht genug flexibel bist. Dabei heißt es ehrlich zu dir selbst sein: Funktioniert der Invert oder der Shouldermount nicht, weil du ihn noch nicht oft genug geübt hast – oder fehlt es dir einfach noch an Bauchmuskeln oder Kraft in den Armen? In dem Fall kann ein wenig zusätzliches Krafttraining (oder Stretching) wahre Wunder wirken.
6. Mach mal Pause
Gerade bei Tricks, die man schon sehr lange erfolglos versucht, kann es sein, dass man sich irgendwann mental verkrampft. Man verfällt dann oftmals in ein negatives Denkmuster und redet sich vor jedem Versuch ein: „Der Trick klappt sowieso nicht“. Oder aber man setzt die Erwartungen an sich selbst schon so hoch, weil man sich denkt: „Das muss doch jetzt endlich funktionieren, jeder andere kann ihn doch auch schon“. Oftmals hilft es dann, den Trick einfach einmal eine Zeit lang auszulassen. Übe einige Wochen alles andere, lerne neue Tricks, verfeinere alte Tricks und mache das an der Pole was dir Spaß macht. Wenn du dann wieder einmal Lust hast, deinen Nemesis Trick zu probieren kann es sein, dass er auf einmal klappt – ohne dass du irgendetwas anders gemacht hast!